Aktuelles


2019


April

"Trauer in Bewegung" - Kurs in 6 Einheiten

Dein Weg möge weitergehen - Trauer und Schmerz Ausdruck verleihen

Trauer ist eine natürliche Reaktion und die "Antwort des Herzens" auf jeden Verlust. Trauer wird sichtbar oder versteckt, bewusst oder unbewusst wahrgenommen, gelebt und ausgedrückt.

Trauer ermöglicht einen Prozess der Veränderung, der Wandlung. Trauer wird zu einem Weg, der sich entwickelt während man ihn geht.

WIR möchten SIE einladen, an 6 Abenden Ihre Trauer zuzulassen und mit uns gemeinsam durch Meditation, Körperübungen, Bewegung und Rituale, einen Weg durch Ihre eigene Trauer hindurch zu neuen Möglichkeiten und Perspektiven zu gehen.   

Eine vorheriges Gespräch ist unbedingt erforderlich!                                                                                                                                                                    Ihre Trauerwegbegleiterin Martina Kismacher in Kooperation mit dem ambulanten Hospizdienst Dorsten

 

Anmeldung und Info bei Frau Martina Kismacher Tel. 02362 - 9522905 ( Salzgrotte Atempause Dorsten )

oder Frau Claudia Kiehl Tel. 02362 -918753 ( Ambulanter Hospizdienst Dorsten )

 

Ort: Salzgrotte "Atempause" Dorsten, Ursulastr. 29, 46282 Dorsten

Max. 8 Teilnehmer/Innen

Kursgebühr: 20 € für den kompletten Kurs


März

Ihre Zahngoldspende

Ganz herzlich möchten wir uns bei allen Patienten bedanken, die ihr Zahngold den Zahnärzten als Spende für unsere Arbeit zur Verfügung gestellt haben. Es ist eine unglaubliche Summe zusammen gekommen, die uns in unserer Arbeit sehr unterstützt. VIELEN; VIELEN DANK!!! Das ist wirklich großartig.

 

Mit Hilfe der Zahngoldspenden können und konnten wir tolle Projekte aufbauen wie die Kinder- und Jugendtrauerarbeit, eine Gruppe für Eltern von Sternenkindern sowie die Weiterführung der Unterstützung für die Palliativstation Spes Viva im Dorstener Krankenhaus u.v.m.

 

Wir danken auch allen Zahnärzten und ihren Mitarbeiter/Innen, die sich an diesem Projekt beteiligen, sehr sehr herzlich!


Januar

Neu: Gesprächsgruppe "Sternenkinder"

Wenn ein Kind während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach stirbt, ist das für Eltern unfassbar.

Sie sind nicht darauf vorbereitet. Das kurze Leben hat Spuren hinterlassen. Die Umwelt ist rat- und hilflos und es tut weh. In dieser Situation kann es gut tun, mit anderen betroffenen Eltern zu sprechen und zu erfahren, dass man nicht alleine ist.

Die Gesprächsgruppe „Sternenkinder“ bietet diese Möglichkeit. Sie trifft sich jeden dritten Montag im Monat (Termine können aufgrund der Ferien abweichen) im Soziokulturellen Zentrum "Das Leo", Fürst-Leopold-Allee 70, 46284 Dorsten von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr.

Neue Mitglieder (Frauen und Männer) heißt die Gruppe herzlich willkommen! Weitere Infos und Kontakt bei Katharina Blankenhagen unter Tel.: 0151-43262717

 


Neue Form für das Trauercafé

Ende des vergangenen Jahres haben wir uns zusammen gesetzt und haben über die Form und die Gestaltung unseres Trauercafés nachgedacht.
Ein Ergebnis dabei war, dass wir in diesem Jahr das Café für erwachsene Menschen in einer Trauersituation egal welchen Alters und wie lange der Tod her ist, mit bestimmten Gesprächsthemen anbieten möchten.
Wir laden jeweils alle Teilnehmenden zum Gespräch ein zu unterschiedlichen Themen, die einem in einer Trauersi...tuation begegnen. Z.B. "Ressourcen - Woraus schöpfe ich Kraft? Was tut mir gut?" oder "Alltagsbewältigung - Wie bekomme ich meinen Alltag gemeistert? Wo tue ich mich schwer?"

Seien Sie alle herzlich willkommen, junge Erwachsene und ältere Menschen und das sogenannte Mittelalter.
Es tut gut, miteinander ins Gespräch zu kommen in einer angenehmen Atmosphäre und einem geschützen Raum. Es tut gut zu erleben, dass ich nicht alleine bin mit dem Schmerz, der Trauer, der Einsamkeit, mit dem Wunsch, aber auch der Unsicherheit wieder Freude erfahren zu können/erfahren zu dürfen...

Immer am 2. Sonntag eines Monats von 15 bis 17 Uhr Uhr im Wintergarten des Maria Lindenhof Altenheims.

Das nächste Treffen ist am 10. Februar zum Thema "Landkarte der Befindlichkeit - Wo sehe ich mich momentan? Wo möchte ich hin? Was kann mir dabei helfen?"
Aber auch wer nichts sagen, nur zuhören und dabei sein möchte, ist sehr herzlich willkommen.


Vorstand Hospiz-Freundeskreis dankt den Ehrenamtlichen bei einem gemeinsamen Essen
Neue hauptamtliche Mitarbeiterin Agnes Biefang begrüßt

Sie sind mit ihrem großartigem Engagement das Herzstück des Ambulanten Hospizdienstes. Rund 40 Ehrenamtliche leisten einen wertvollen Dienst für Dorsten. Sie begleiten Familien mit einem sterbenskranken Angehörigen, sie sind in der Trauerbegleitung für Erwachsene und in den Kinder- und Jugendtrauergruppen tätig, sie informieren zum Thema Patientenverfügung, sie backen regelmäßig Waffeln im Krankenhaus, sie berichten über den Dienst, backen Kuchen für das Trauercafé, schreiben Glückwunschkarten, schulen neue Ehrenamtliche. Die ehrenamtliche Arbeit im Hospizdienst ist bunt und vielfältig.
Als neue 2. Koordinatorin wurde Agnes Biefang (Foto hockend) begrüßt, die ihren Dienst am 2. Januar begonnen hat. Elke Schmitz wurde in den Ruhestand verabschiedet. Sie bleibt uns aber als Ehrenamtliche erhalten. Darüber freuen wir uns sehr.


November

10 Jahre SPES VIVA- Palliativnetzwerk in Dorsten

Am vergangenen Samstag, dem 17.11., haben wir uns diesem kleinem Jubiläum mit einem "Tag der Palliativmedizin" im Dorstener Krankenhaus gewidmet.
Er begann mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der Krankenhauskapelle. Wir haben Lichter angezündet für alle, die vor 10 Jahren mutig waren, um dieses Netzwerk zu schaffen... Für alle, die wir in den Jahren begleitet haben und die Zuhause, auf der Palliativstation, im Hospiz oder Altenheim verstorben sind... Für alle Angehörigen, die einen lieben Menschen durch den Tod verloren haben...
Und wir haben gesungen, uns erinnert und gedankt.
Anschließend gab es nach dem Grußwort von Herrn Bürgermeister Stockhoff eine Talkrunde, die viele berührt hat, weil sie so lebendig und interessant war und anschaulich den Weg und das Wesen des Palliativnetzwerkes SPES VIVA vermittelt hat.
Im Foyer gab es einiges zum Ausprobieren rund um die Palliativbetreuung wie z.B. Fußreflexzonenmassage oder Klangschalentherapie und natürlich Waffeln, Erbsen- und Tomatensuppe, sowie Getränke.
Frau Dr. Sowa berichtete in einem Vortrag über die Palliativmedizin im Dorstener Krankenhaus und begeisterte das Publikum mit ihren Erzählungen von verschiedenen Begebenheiten. Wie sich z.B. über Pferdegetrappel hinter dem Krankenhaus gewundert wurde. Eine Patientin wollte gerne ihr Pferd noch einmal sehen. Was ihr durch Freunde ermöglicht wurde. Sie kamen mit einem Hänger auf einer kleinen Zufahrt hinten zur Terrasse der Palliativstation gefahren, luden das Pferd aus und die Patientin konnte ihr geliebtes Pferd noch einmal streicheln.
Von der schönen Lage und den Räumlichkeiten des Palliativbereichs im Krankenhaus konnten sich alle Interessierten anschließend selbst ein Bild machen.
Es gab viele gute Gespräche, sehr nette Begegnungen und Kontakte und ein fröhliches Miteinander.
Wir schauen wirklich dankbar, zufrieden und glücklich auf diesen Tag zurück.
Danke allen, die gekommen sind.

Herzliche Einladung!

Wir feiern 10 Jahre Palliativstation.

Es ist ein Tag, um zwanglos die Palliativstation zu besichtigen. Ein Tag zum Ausprobieren (z.B. Klangschalen, Massagestuhl...). Ein Tag, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein Tag, um der Verstorbenen im Gottesdienst zu gedenken.

Kommen Sie gerne vorbei!


Wir sind dabei!

Unser Stand wird in Höhe Franziskanerkloster sein, zusammen mit Mitarbeitern der Palliativstation des Krankenhauses Dorsten anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Palliativstation.

Es gibt selbst gebackene Plätzchen und Duftsteine zu kaufen.

Wir freuen uns auf einen Besuch von Ihnen und auf nette Gespräche!


Oktober

Wir suchen und brauchen Menschen, Männer und Frauen, die ihre Fähigkeiten, ihren Mut, ihre Leichtigkeit, ihre Verlässlichkeit, ihre Lebensfreude und ihre Zeit anderen Menschen zur Verfügung stellen wollen.
Es erwartet Sie bei uns eine lebendige Gemeinschaft, eine sinnvolle und befriedigende Tätigkeit, Wertschätzung, interessante und herausfordernde Begegnungen,qualitative Fortbildung und viele berührende Momente....

Ab Februar bieten wir wieder einen neuen Vorbereitungskurs an. Wenn Sie gerne dabei sein möchten, melden Sie sich gerne unter 02362/918753. Wir freuen uns auf Sie!

Ehrenamt
E inlassen können und das eigene Sterben im Blick haben
H alt geben können und selber sich gehalten wissen
R eflektionsfähig sein und offen für Feedback
E insamkeit mit aushalten und nach Kraftquellen suchen
N ähe spüren lassen und sich distanzieren können
A chtung wahren und eigene Grenzen eingestehen
M ut haben loszulassen und bereit sein zu einem Neuanfang
T rauer zulassen und nach dem Leben greifen
(Verfasser unbekannt)


August

In den nächsten zwei Wochen beginnen die Trauergruppen für Kinder und Jugendliche wieder. Wir geben Kindern zwischen 5 und 20 Jahren die Chance sich in ihrer Traurigkeit mit anderen zusammen zu finden. Egal, wer gestorben ist (Opa, Oma, Mama, Papa, Bruder, Schwester, Tante, Onkel, ......), sie erfahren dass sie mit ihren Ängsten und Gedanken nicht alleine sind. Dass es noch viele andere Kinder gibt, die abends schlecht einschlafen können, noch meinen Geräusche ...des Verstorbenen zu hören, überlegen, ob sie Spaß haben dürfen - auch wenn die Mama traurig ist oder darüber mit uns sprechen, dass sie mit ihrer Traurigkeit die Eltern nicht noch trauriger machen möchten.

Es handelt sich um offene Gruppen, in die Jederzeit Jemand einsteigen kann. Für die bis 7 jährigen gibt es zur Zeit noch Kapazitäten und bei den Jugendlichen - ab 13 Jahren - auch.

 


Juli

Die leitende Koordinatorin

des Hospizdienstes hat

im Alten Rathaus Dorsten geheiratet.

So ist aus Claudia Berg

jetzt Claudia Kiehl geworden.


Ein toller Abschluss vor den Sommerferien liegt hinter uns, die Kinder und Jugendlichen aus unseren Gruppen haben Improvisationstheater gespielt und haben es toll gemacht, um nicht zu sagen fantastisch!!!
Es gilt nur in jedem Kind das vielleicht auch noch schlummernde Talent zu entdecken - das haben Thomas Boos und Peter Krahl wunderbar hinbekommen. Danke dafür!!!

 


September

Feierliche Büroeröffnung Kinder- und Jugendtrauer im Leo


August

Eine großartige Sache! Der Hardter Frauenkreis organisiert regelmäßig einen Kinderkleidermarkt im Gemeindehaus an der ev. Friedenskirche. 20% des Verkaufspreises kommen dabei einem guten Zweck zu. Am vergangenen Samstag, im Rahmen ihres Grillfestes, überreichten sie uns eine Spende über 2.000 €. Wir freuen uns sehr darüber! Das Geld wird unserer Kinder- und Jugendtrauerarbeit zugute kommen. Vielen herzlichen Dank dafür.

 


März

Heinrich Knappmann, langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter unseres Hospizdienstes ist auf der Ehrenamtsgala am 19.3.2017 ausgezeichnet worden.
Er hat vor allem die Selbsthilfegruppe für trauernde Angehörige nach Suizid initiiert und leitet diese zusammen mit Ulla Kuhn.
Wir freuen uns für Heinrich über die Auszeichnung durch Herrn Bürgermeister Tobias Stockhoff und danken ihm sehr für sein großartiges Engagement!

 


Oktober

Veranstaltungshinweis


Juni

Ein großartiges Projekt -

Wir freuen uns sehr darüber!

 

Jeder kann helfen, der noch Zahngold in der Schublade hat.

Mit dem Geld ist es uns möglich Projekte anzugehen wie z.B. die Begleitung von trauenden Kindern und Jugendlichen. Dafür brauchen einiges an Material wie Bücher, Kerzen, Bastelmaterialien, Handpuppen usw.

Zum anderen können wir weiterhin die Arbeit auf der Palliativstation im Dorstener Krankenhaus unterstützen.


Mai

Kinder-/Jugendtrauergruppe
Nach den Sommerferien bieten wir unsere erste Trauergruppe für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren an.
Wir treffen uns vierzehntägig im Baumhaus zu je vier Einheiten vor und nach den Herbstfereien, beginnend am Donnerstag, den 25. August.
Mit dieser Trauergruppe möchten wir den Kindern und Jugendlichen einen respektvollen und geschützten Raum geben für ihre individuellen Erfahrungen, Gefühle, Fragen und Sprachlosigkeiten und
gemeinsam auf unterschiedliche Art und Weise dem Schmerz und dem Leben auf die Spur kommen.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Januar 2016

Von Jugendlichen für Jugendliche

Großartiges Engagement der Jugendabteilung des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen e.V.!
Auf dem Lichterfest, dem Nikolausmarkt und im Reiterverein verkauften die Jugendlichen handgefertigte Dinge zugunsten unserer Kinder- und Jugendtrauerarbeit. 
Mitte Januar überreichten sie uns 410 €.
Vielen lieben Dank dafür! Ganz toll!

 


Dezember 2015

8 neue Ehrenamtliche für den Ambulanten Hospizdienst

Wir freuen uns sehr.

Am 4. Dezember fand die Aufnahmefeier in St. Barbara (Barkenberg) statt, nachdem die neuen Ehrenamtlichen ihren achtmonatigen Vorbereitungskurs beendet haben.

Pfarrer Martin Peters gestaltete mit uns eine kleine Andacht. Vorsitzender des Hospiz-Freundeskreises Lambert Lütkenhorst überreichte beim anschließenden gemeinsamen Imbiss die Zertifikate.

 


Weihnachtskonzert in Heilig Kreuz, Altendorf-Ulfkotte

Es war ein schönes Konzert. Vielen Dank an alle Besucher - die Sammlung hat 1100 € für das Palliativnetzwerk Spes Viva eingebracht - großartig!!!


November

Unser Stand mit Losverkauf

Wir würden uns freuen Sie auf dem Lichterfest zu sehen!
Unser Stand ist vor dem Franziskanerkloster mit einem Losverkauf.
Wir haben schöne Preise für Sie: z.B. einen Modegutschein von CorinnaModen über 100 €, einen Essensgutschein über 60 € bei Einhaus, einen MP3 Player, verschiedene Bücher u.a. das Buch von Oliver Uschmann "Bis zum Schluss", Weihnachtsartikel, handgearbeitete Stricksocken aus guter Sockenwolle, Kinderartikel, einen Gutschein vom Kaffeekännchen und vieles, vieles mehr.
Insgesamt 200 Preise warten auf Sie. Jedes dritte Los gewinnt.



Oktober

Juli 2015

Sven Volmering MdB hat unseren Hospizdienst und die Palliativstation besucht und sich für die palliative Versorgung interessiert.

Ich glaube wir können sagen, er war beeindruckt.


Ankündigung

 

28. Oktober

Lesung

zu Oliver Uschmann & Sylvia Witt: Bis zum Schluss.

Wie man mit dem Tod umgeht, ohne

verrückt zu werden.

Trauerhalle

Friedhof Dorsten-Hardt

Plaggenbahn

–Dorsten - 19 Uhr

mit musikalischem Rahmen - Musikgruppe St. Georg Marl

Eintritt frei


Der Hospiz-Freundeskreis Dorsten e.V. freut sich, Oliver Uschmann in der Trauerhalle

Dorsten-Hardt begrüßen zu dürfen. Das Publikum darf gespannt sein, wie der für seine

kabarettistische Vortragsweise bekannte „Literatur-Entertainer“, der eine

Hospizschwester mit den Worten „es wäre ja tragisch, wenn es bei uns nichts zu

lachen gäbe“ zitiert, diesen außergewöhnlichen Abend gestaltet.


Oliver

Uschmann liest …

Bis zum

Schluss

 

Meine Mutter

sagt: „Oliver …“

„Ja?“

Ihre Augen

zittern.

„Was machen wir

denn jetzt?“

Ich weiß genau,

was sie meint, denn wenn wir etwas teilen und immer geteilt haben, dann ist es

das Bedürfnis, etwas tun zu können. Handeln. Planen. Organisieren. Kleine

Zahlen auf Karopapier eintragen. Haushaltsbuch führen. Notieren, wer vor

gottverdammten acht Jahren bei den ersten zehn Lesungen für ein paar Cent einen

Button gekauft hat. Das ist alles besser als der Gedanke, nichts mehr tun zu

können. Im wahrsten Sinne des Wortes am Ende zu sein.

Es zerreißt mir

das Herz, dieser Satz.

Was machen wir

denn jetzt?

Ich drücke ihre

Hand. Hocke mich vor sie. Halte ihrem Blick stand, der gerade nach Hilfe sucht,

der zeigt, dass sie für ein paar Sekunden ein kleines Mädchen ist, das nicht

weiter weiß statt einer verbitterten Frau, die nur Vollidioten sieht.

Ich schlucke.

Ich sage:

„Nachher kommt wieder Andreas Kieling. Auf Arte.“

 

In

Ihrem neuen Buch Bis zum Schluss schreiben

Oliver Uschmann & Sylvia Witt darüber, wie man mit dem Tod umgeht, ohne

verrückt zu werden. Vom Anruf, der mitteilt, dass ein Angehöriger nicht mehr

langezu leben hat, über Krankheit, Sterben und Tod bis zum Sichten und

Verwerten derHinterlassenschaften hat das Autoren-Duo ein klares und ehrliches

Buch geschrieben,das jedem Rat und Trost gibt, der geliebte Menschenund

Angehörige beim Sterben begleitet. Bislang bekannt für die Bestseller-Reihe Hartmut und ich sowie satirische

Ratgeber wie Fehlermeldung oder Wenn Männer baden gehen ist Bis zum Schluss der bislangmutigste und

schonungsloseste Titel des in Herbern ansässigen Ehepaars. Die Journalistin

Sabine Kelp schreibt zu dem Buch: „Jung, ohne

jugendlichen Duktus, schonungslos, mit hohem Identifikationsfaktor,

nachvollziehbaren Ratschlägen und trockenem Humor, der es manchmal schafft, die

Verzweiflung zu übertönen.“

 



Mai 2015:

Ein schöner Artikel über unsere Arbeit wurde in der aktuellen Ausgabe, einem Gesundheit spezial, der "LOKALlust" veröffentlicht.

Brigitte Nagel, seit 2012 ehrenamtliche Hospizhelferin für den Ambulanten Hospizdienst Dorsten und Claudia Berg, leitende Koordinatorin, erläutern den Begriff Hospiz und darüber ein Leben zu begleiten auch über den Tod hinaus.