Ursprung und Selbstverständnis


Der Dorstener Hospizdienst wurde im Jahr 1999 durch den Malteser Hilfsdienst Dorsten und den Caritasverband Dorsten gegründet. Träger ist seit dem Jahr 2002 der Hospiz-Freundeskreis Dorsten e.V.

 

Der Begriff "Hospiz" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Herberge/Gasthaus. Im Mittelalter fanden Kranke, Pilger, Fremde und Bedürftige in Hospizen eine Herberge.

 

Die Malteser haben ihre Anfänge als Hospitalitätsorden mit der modernen Hospizbewegung verbunden. Aus dieser Ordensgeschichte rührt der Anfang her, "den Herren Kranken zu dienen". Wir sehen dies heute als eine besondere Verpflichtung und zugleich als Ausdruck unserer spirituellen Wurzeln, aus denen heraus die Umsetzung der Hospizidee getragen wird. Damals wie heute steht der Mensch im Mittelpunkt der Hospizarbeit.

 

Hospizarbeit gründet auf der Idee, durch ganzheitliche Zuwendung einen vertrauten Raum zu schaffen, in dem der Mensch bis zuletzt in Würde leben darf, ohne Angst, dass sein Leben ungewollt künstlich verlängert oder verkürzt wird. Dies schließt die Hoffnung auf Gesundung ebenso ein wie die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod. 

Die Hospizidee beinhaltet zudem, den schwerkranken und sterbenden Menschen in seiner physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Dimension wahr- und anzunehmen. 

 

Unsere Angebote sind für die betroffenen Menschen kostenlos. Wir unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht.